Anzahl der erfassten Städte und Gemeinden

Aktuell beinhaltet unsere Datenbank alle Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern und viele kleinere Ortschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und den Niederlanden. Damit liegen aktuell Wasserwerte für etwa 102.8 Millionen Menschen in diesen Ländern vor.

Außerdem sind wir dabei Belgien, Luxemburg und Frankreich in unsere Datenbank aufzunehmen. Die Entwicklung können Sie auf der Karte verfolgen, oder Sie geben testweise einen Städtenamen in die Suchabfrage weiter unten ein.

Deutschland
88%
88%
Österreich
88%
88%
Schweiz
84%
84%
Niederlande
98%
98%

Die Datenbank wird fortlaufend aktualisiert und erweitert. Wir überprüfen die Angaben der Gemeinden und Wasserwerke in regelmäßigen Abständen und aktualisieren unsere Werte, wenn wir neuere Daten vorfinden. Ebenso nehmen wir regelmäßig weitere Gemeinden in die Datenbank auf. Den jeweils aktuellen Stand der erfassten Daten können Sie jederzeit auf dieser Seite nachlesen.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Stadt in unserer Datenbank enthalten ist, geben Sie einfach Ihre Postleitzahl oder den Ortsnamen in das Suchfeld ein:

Die angezeigten Wasserwerte stellen nur einen groben Anhaltspunkt dar. Innerhalb einzelner Postleitzahlbereiche können auch unterschiedliche Wässer vorliegen. In der App werden die genauen Wasserwerte für jeden Ort angezeigt.

Verteilung der Wasserhärten

Bei den Wasserhärten sieht es aktuell so aus :

0 - 8,4 dh°/15 fh° (1,5 mmol/l - weich) 8,5 - 14 dh°/15 - 25 fh° (mittel) >14 dh°/25 fh° (2,5 mmol/l - hart)
38%(DE)
29%
33%
23%(AT)
34%
43%
22%(CH)
38%
40%
69%(NL)
31%
0%
Verteilung der Nitratwerte

Ausgehend von den auf der Karte farblich dargestellten unterschiedlichen Bereichen ergibt sich zum aktuellen Zeitpunkt folgende Verteilung der Nitratwerte im Trinkwasser:

0 - 10 mg/l 10,1 - 25 mg/l 25,1 - 50 mg/l
66%(DE)
26%
8%
70%(AT)
22%
8%
68%(CH)
26%
6%
88%(NL)
8%
4%

Diese Nitratwerte unterscheiden sich deutlich von den im Grundwasser gemessenen Werten, die in letzter Zeit durch die Presse gegangen sind. Der Unterschied erklärt sich dadurch, dass die Stellen, an denen das Grundwasser überprüft wird, mehr oder weniger weit von den Brunnen entfernt sind, aus denen das Trinkwasser gewonnen wird.

Es dauert also Monate bis Jahre, bis das Wasser in den Brunnen ankommt. Dort müssen dann die Wasserversorger, beispielsweise bei einer zu hohen Nitratbelastung des Brunnenwassers, reagieren und zu mitunter teuren Aufbereitungsmethoden greifen. Das Ergebnis können Sie jederzeit hier überprüfen.

Entwicklung der Wasserwerte am Beispiel von Deutschland

Verteilung der Wasserhärte
39%(2019)
28%
33%
35%(2018)
29%
36%
38%(2017)
31%
31%
Verteilung der Nitratwerte
64%(2019)
26%
10%
60%(2018)
30%
10%
61%(2017)
30%
9%

Anhand der gesammelten Daten und in Anbetracht der besonderen Brisanz bezüglich des gesundheitlichen Gefährdung haben wir eine Analyse über die Nitratbelastung in Deutschland und Österreich erstellt. Sie finden unsere Auswertungen auf der Studienseite.

Gesetzeslage

Nach § 14 der deutschen Trinkwasserverordnung (§ 5 der österreichischen Trinkwasserverordnung und Art. 3 der schweizerischen TBDV) sind Wasserversorgungsunternehmen dazu verpflichtet, regelmäßig - aber mindestens einmal jährlich - mikrobiologische und chemische Untersuchungen des Trinkwassers durchzuführen. Nach § 21 der deutschen Trinkwasserverordnung (§ 6 der österreichischen Trinkwasserverordnung und Art.5 der schweizerischen TBDV) muss den Verbrauchern mindestens jährlich geeignetes und aktuelles Informationsmaterial über die Qualität des bereitgestellten Trinkwassers schriftlich oder durch Aushang zur Verfügung gestellt werden.
Daran halten sich auch die meisten Städte und Gemeinden und darauf beruhen die Daten, die wir in unserer Datenbank erfasst haben.

In Deutschland gibt es keine zentrale, bundesweite Stelle, die Trinkwasseranalysen sammelt und bereitstellt. In Österreich gibt es eine auf freiwilliger Basis beruhende Trinkwasserdatenbank, die allerdings unvollständig ist und teilweise veraltete Daten enthält.

In Österreich wird Nitrat explizit als Parameter genannt, über den zu informieren ist, in Deutschland nicht.

Umfangreiche Informationen zum Thema Wasser, Trinkwassergewinnung und mehr finden Sie in unseren Apps im Bereich Wasserinfos.

Vorgehensweise

Die größte Herausforderung bei der Darstellung der einzelnen Wasserqualitäten sind die einzelnen Wasserversorgungsgebiete, die sich nur selten an die Grenzen der Postleitzahlzonen halten. Deshalb ist eine ausschließliche Abfrage nach Postleitzahlen viel zu ungenau und oft auch irreführend.

Besonders in ländlichen Gebieten, aber auch in vielen Großstädten (beispielsweise in Dresden, Frankfurt/Main, Hamburg, Leipzig oder Wiesbaden) wird Wasser aus unterschiedlichen Einzugsgebieten eingespeist und weist je nach Stadtteil sehr unterschiedliche Wasserwerte auf.

Wir haben, wo immer es die Analysedaten der Städte und Gemeinden nötig machen, eigene, postleitzahlunabhängige Gebietsgrenzen erstellt, um Ihnen straßengenaue Ergebnisse der Wasserhärte und des Nitratwertes liefern zu können.

Probleme bei der Zuordnung

Noch anspruchsvoller wird es in einigen Ortsteilen, wie beispielsweise von Frankfurt/Main. Hier wird je nach Bedarfslage mal ein sehr hartes und mal ein sehr weiches Wasser eingespeist. Die Herkunft des Wassers kann sich täglich ändern und wird in den öffentlich zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht tagesaktuell gehalten.

In diesem Fall weisen wir in den Apps explizit darauf hin. Sie sollten über den Link zur Webseite des Versorgungsunternehmens direkt Kontakt aufnehmen und sich nach den tagesaktuellen Wasserwerten erkundigen, wenn Sie in einem dieser Gebiete wohnen.

Wasserzonen und Postleitzahlen in Frankfurt/Main

Wasserzonen und Postleitzahlen in Frankfurt/Main